Der 1er von BMW hat sich längst als feste Größe auf dem Automarkt etabliert und zählt zu den beliebtesten Fahrzeugen in seinem Segment. Mittlerweile rollt bereits die zweite Generation des bayrischen Einstiegsmodells vom Band und setzt somit die Erfolgsgeschichte nahtlos fort.

3er Konkurrenz aus eigenem Hause, die BMW 1er Limousine

Großer Kofferraum und rund 4000 Euro günstiger als der Dreier von BMW! Das Foto ohne Unschärfe finden Sie in diesem Artikel der Autobild: So kommt der BMW 1er mit Stufenheck – Foto: Autobild, Larson

Für viele ist der 1er inzwischen das, was einst der 3er gewesen ist. Vergleicht man Platzangebot und Fahrverhalten des 1ers mit einem 3er etwa der E-30 Baureihe, findet man sicher wesentlich mehr Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden als zwischen 80-Jahre-3er und aktuellem Modell. Der 3er hat eindeutig an Umfang zugelegt, wurde im Vergleich zu seinen Urahnen schwer und behäbig, sodass mittlerweile eher der kleine und wendige 1er die Tugenden, die einst von der sportlich-agilen 3er-Limousine vertreten wurden, verteidigen muss. Dazu passt, dass es vom 1er nicht nur das Basismodell mit Fließheck, sondern auch ein ebenso schnittiges wie fahraktives Coupé gibt. Um letztendlich das Erbe des Ur-3ers vollständig anzutreten, fehlt eigentlich nur mehr eine Limousine im Modellportfolio des 1ers und genau diese soll angeblich ab 2016 vom Band rollen.

Obwohl es sich bei der BMW 1er Limousine bislang um kaum mehr als ein Gerücht handelt, machen erste Visualisierungen bereits Lust auf mehr. Optisch stark an den aktuellen 3er angelehnt, nur eben eine Nummer kleiner, präsentiert sich der Limousinenabkömmling des 1ers. BMW-Enthusiasten mögen beim Anblick dieser Studie schon frohlocken, denn nicht Wenige fühlen sich hier wohl an die ersten 3er-Baureihen und somit an die Urtugenden der Marke BMW erinnert. Die Ernüchterung folgt allerdings auf dem Fuße, denn die inneren Werte der 1er Limousine passen so gar nicht zu 02er und Ur-3er. Kleine Dreizylindermotoren und Frontantrieb mögen zwar ganz im Sinne der aktuellen Firmenpolitik sein, stehen aber gänzlich im Gegensatz zur einst vertretenen Philosophie der Marke. Dieses Konzept rund um die neu entwickelte Frontantriebsplattform wird sich erst noch beweisen müssen.

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